re:vision I

Die Projektreihe re:vision ist eine Folge partizipativer Versuchsanordnungen als Spiegel unserer heutigen super-diversen Gesellschaft. Im Kollektiv wird mit unterschiedlichen musikalischen Verflechtungen experimentiert. Lern- und Verlernprozesse als transkulturelles Miteinander.

„Das Treppenhaus als Schwellenraum zwischen Identitätsbestimmungen wird zum Prozess der symbolischen Interaktion, zu einer Verbindungsstruktur, die die Differenz zwischen oben und unten, schwarz und weiß konstituiert. Das Hin und Her der Treppe, die Bewegung und der zeitliche Übergang den sie ermöglicht, verhindern, dass sich Identitäten an ihrem oberen und unteren Ende in ursprünglichen Polaritäten festsetzen. Dieser interräumliche Übergang zwischen festen Identifikationen eröffnet die Möglichkeit einer kulturellen Hybridität, in der es einen Platz für Differenz ohne eine angenommene Hierarchie gibt“ (Bhabha 2000: 5)